ESO Supernova und Materialien für Planetarien

Seit Anfang 2015 wird am Sitz der die Europäischen Südsternwarte (engl. European Southern Observatory, kurz ESO) in Garching das neue ESO Supernova Planetarium & Besucherzentrum errichtet. Hier können Besucher/-innen mit allen Sinnen in die faszinierende Welt des Universums eintauchen. Das Herz der ESO Supernova bildet ein Planetarium mit moderner Projektionstechnik und astronomischer Datenbank. Entlang eines 285 Meter langen Weges erkunden Besucher/-innen 13 verschiedene Themen der modernen Astronomie. Alle Inhalte und Planetariums-Shows werden sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch angeboten. Die Eröffnung der ESO Supernova ist für das Frühjahr 2017 geplant.

In Zusammenhang mit der Errichtung des Supernova Planetariums und Besucherzentrums bietet die ESO die kostenlose Nutzung von diversen Materialien für Planetarien an. Die Materialen stehen unter Berücksichtigung der Nutzungsbedingungen frei zur Verfügung. 

Links zur ESO Fulldome Mini-Show “Journey to the Centre of the Milky Way”:

Links zur ESO Datenbank und zum Download:
 

Die Observatorien der ESO befinden sich an drei Standorten in der Atacama-Wüste in Chile: auf La Silla befindet sich das älteste Observatorium mit Teleskopen bis zu 3,6 Metern Öffnung, auf Cerro Paranal steht das Very Large Telescope mit den vier Hauptteleskopen mit jeweils 8,2 Metern Spiegelldurchmesser. Auf dem Hochplaneteau von Chajnantor in über 5000 Metern Höhe über dem Meeresspiegel befindet sich schließlich das Atacama Large Millimeter Array (ALMA), bestehend aus 66 Antennen mit 12 Metern und 7 Metern Durchmesser, die im Millimeter- und Submillimeterwellenlängenbereich arbeiten. Zusätzlich baut die ESO derzeit am Cerro Armazones in der Nähe von Cerro Paranal das European Extremely Large Telescope (E-ELT), das größte optische Teleskop der Erde mit 39 Metern Spiegeldurchmesser. 

Die ESO ist die führende europäische Organisation für astronomische Forschung und das wissenschaftlich produktivste Observatorium der Welt. Mit ihren Teleskopen und Instrumenten schafft die ESO die Voraussetzungen für astronomische Spitzenforschung. Getragen wird die Organisation durch ihre Mitgliedsländer: Belgien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Spanien, Schweden, die Schweiz und die Tschechische Republik.